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Beratung und Hilfe

Beratung und Hilfe – das Hilfesystem bei Drogenkonsum für Betroffene und Angehörige

Suchtkranken, Suchtgefährdeten und ihren Angehörigen steht ein breit gefächertes Beratungs-, Behandlungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung. Es umfasst ambulante, teilstationäre, stationäre und nachsorgende Maßnahmen, die durch Angebote der Selbsthilfe wesentlich ergänzt werden. Alle Angebote der Suchthilfe und Suchtberatung in Sachsen finden Sie in der Online-Datenbank der Sächsischen Suchtkrankenhilfe.

Suchtberatungs- und Suchtbehandlungsstellen in Sachsen

Im Freistaat Sachsen bieten insgesamt 45 Suchtberatungs- und Suchtbehandlungsstellen Hilfe. Zusätzlich gibt es 26 Außenstellen, die wohnortnah betreuen. Beratungsstellen sind für jedes Suchtproblem zuständig. In den Städten Chemnitz und Dresden haben sich spezialisierte Angebote für die Jugend- und Drogenberatung entwickelt, die sich insbesondere Problemen im Zusammenhang mit illegalen Drogen widmen.

Grundprinzipien einer Suchtberatungsstelle

  • Freiwilligkeit
  • kostenlos
  • Vertraulichkeit
  • Schweigepflicht
  • psychosozialer und ganzheitlicher Ansatz
  • Kooperation im Therapieverbund
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Angebote einer Suchtberatungsstelle

  • Motivationsaufbau, -klärung
  • Diagnostik und Indikationsstellung (mögliche Therapie)
  • Vorbereitung weiterführender Therapien
  • Krisenintervention
  • therapeutische Einzel-, Gruppen-und Familiengespräche (ambulante Reha)
  • Beratung von Angehörigen und Multiplikatoren
  • Nachsorge im Anschluss an eine Therapie
  • Suchtprävention